Einen Staubsauger kennen wir alle zu genüge. Die meisten Haushalte besitzen diesen auch in ihrem Repertoire. Doch was ist eigentlich ein Nasssauger? Ein Nasssauger ist natürlich auch eine Art von Staubsauger. Das alleine versteckt sich bereits in der Bezeichnung „Sauger“, sodass hier natürlich eine gewisse Ähnlichkeit zu erkennen ist.

Doch anders als der klassische Staubsauger oder Wischsauger arbeitet der Nasssauger mit Flüssigkeiten, die dieser aufsaugt. Daher ist er zwar ein Sauger, der Schmutz entfernt, aber nicht wie der Klassiker in Form von Staub, Dreck & Unrat.

Was ist ein Nasssauger?
Was ist ein Nasssauger? (#133969369 | © Andrey Popov – Fotolia.com)

Ein Nasssauger ist die Lösung, nach der die meisten Verbraucher immer gesucht haben. Rotweinflecken im Teppich? Flüssigkeit auf dem Boden? Oder das Laminat wurde wieder zu feucht gewischt? Da kommt der Nasssauger ins Spiel, weil genau hier die Einsatzgebiete des Nasssaugers zu finden sind. Das unterscheidet den Nasssauger somit vom klassischen Staubsauger, weil dieser keine Flüssigkeiten aufsaugen kann und sollte, aber ein Nassstaubsauger genau dafür gedacht ist. Deswegen heißt ein Nasssauger auch Nasssauger.

Was ist ein Nasssauger ist somit die einfachste Antwort denn je. Es handelt sich bei einem Nasssauger um einen Staubsauger-Abklatsch, welcher in der Lage ist, Flüssigkeiten aufzusaugen. Falls die Waschmaschine ausgelaufen ist, das Laminat zu nass ist oder einem etwas ausläuft, dann ist der Nasssauger die beste Alternative zum Wischmop oder Trockentuch, um die Flüssigkeiten schnell aufzusaugen. Das ist die grobe und allgemein klassische sowie einfache Erklärung für den Nasssauger.

Wie ist ein Nasssauger aufgebaut?

Nasssauger sind meist etwas umfangreicher im Aufbau, als der klassische Staubsauger sowie Wischsauger. Denn ein Nasssauger arbeitet mit zwei Besonderheiten. Zum einen muss ein Nasssauger in der Lage sein, Flüssigkeit aufzusaugen, sodass hier entsprechend ein Rohr zur Verfügung stehen muss, welches das Wasser aufsaugen kann sowie eine Saugbürste. Hier gibt es natürlich ähnlich wie bei einem Staubsauger gewisse Aufsätze, die das Saugen in Ecken & Co erleichtern sollten. Somit ist der Aufbau eines Nasssaugers immer mit einem Teleskop-Rohr, Edelstahl-Rohr oder Plastik/Kunststoff-Rohr versehen, wo die Saugluft mittels Aufsatz die Flüssigkeit aufsaugt. Aber wohin?

Sofa und Polstermöbel mit dem Vacuum Cleaner reinigen
Sofa und Polstermöbel mit dem Vacuum Cleaner reinigen (#133969150 | © Andrey Popov – Fotolia.com)

Neben dem Saugrohr und den Aufsätzen ist ein Nasssauger natürlich auf einen Tank angewiesen. In diesem Tank muss die Flüssigkeit gespeichert werden, die der Nasssauger aufsaugen soll. Wie groß dieser ausfällt, das kann von Modell zu Modell sehr unterschiedlich sein. Derweil ist innerhalb eines Gehäuses der Tank zu finden und der Motor, der die Saugleistung ermöglicht. Dieses ist luftdicht und meist auf Rollen zu finden, damit der Nasssauger einfach durch den Haushalt oder anderswo geschoben/gezogen werden kann.

Ein Nasssauger ist im Regelfall immer gleich aufgebaut. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die Tanks für die Flüssigkeiten klein oder groß ausfallen können. Die Bauweise lässt sich in klein, mittelgroß und Industrie-groß einordnen. Doch ansonsten genießt jeder Nasssauger den Aufbau eines Tanks, eines Motors mit starker Saugleistung sowie dem Saugrohr und den jeweiligen Saugaufsätzen. So arbeiten alle Nasssauger Hand in Hand gemeinsam im Kampf gegen die Flüssigkeiten.

Wie funktioniert ein Nasssauger?

Im Grunde ist die Funktionsweise eines Nasssaugers einfach erklärt. Denn ein Nasssauger macht nichts anderes, als der Staubsauger auch. Derweil bedient sich der Nasssauger lediglich eines anderen Einsatzgebietes und ist somit nicht für den klassischen Schmutz/Staub geeignet, sondern ausnahmslos für Flüssigkeiten, die den Boden zieren, die verlaufen sind oder entfernt werden müssen, weil sie sonst einen erheblichen Schaden anrichten würden. Nasssauger arbeiten nach dem Kesselprinzip und sind somit mit einem Auffangbehälter oder auch gerne mal Tank versehen, wo die Flüssigkeit die aufgesaugt wurde, zwischengespeichert und entleert wird. Das Entleeren funktioniert allerdings nicht automatisch, sondern dies muss von Hand passieren.

Ein Nasssauger genießt meist recht einfache Funktionen wie On/Off oder eben zu Deutsch die Ein- und Ausschaltfunktion. Viele Modelle, circa 70 Prozent aller Nasssauger, haben nur diese zwei Funktionen, weil ein Nasssauger kaum mehr machen muss. Das bedeutet, dass der Nasssauger eingeschaltet wird und schon das Saugen der Flüssigkeiten beginnen kann. Manche Nasssauger haben jedoch noch eine Stufenregulierung, um die Stärke der Saugkraft etwas beeinflussen zu können. Während dessen gibt es bei manchen neueren Modellen auch eine Funktion zum Öffnen des Auffangbehälters mittels Knopfdruck, was mehr Sicherheit bieten soll.

Ein Nasssauger erweist sich als einfach zu handhabendes Gerät, welches von wenigen Spielereien lebt, da hier nur das Nötigste zum Zuge kommt. Immerhin muss der Nasssauger nicht viel tun, außer die Flüssigkeiten aufsaugen und das geht am besten, indem die Saugkraft stark genug ist und am Ende wenige Funktionen zu finden sind, sondern sich der Nasssauger auf seine Arbeit konzentriert. Einschalten, Saugrohr samt Aufsatz in Position zur Flüssigkeit bringen, aufsaugen und fertig. So einfach sieht der Funktionsradius eines Nasssaugers aus.

Welche Einsatzmöglichkeiten bietet ein Nasssauger?

Glücklicherweise sind Nasssauger ebenso wie ihre Trockensauger in ihren Einsatzmöglichkeiten variable und sehr vielseitig zu verstehen. Wer nun denkt, dass ein Nasssauger sich wirklich nur auf das Aufsaugen von Flüssigkeiten spezialisiert hat, der irrt nicht, aber liegt auch irgendwie falsch. Denn auf der einen Seite ist klar, dass ein Nasssauger da zum Einsatz kommen muss, wo derzeit Flüssigkeiten auslaufen. So als Beispiel in der Wohnung, wo Wein ausgelaufen ist, die Waschmaschine überläuft, die Spüle und mehr. Gerade wer Laminat im Haushalt hat, weiß, wie wichtig der Nasssauger sein kann, damit der Schaden am Boden nicht zu spüren ist. Das sind jedoch nicht die einzigen Einsatzgebiete, wo der Nasssauger seine Arbeitskraft und Arbeitserleichterung zu bieten hat.

Autoreinigen mit dem Waschtrockensauger
Autoreinigen mit dem Waschtrockensauger (#115223959 | © perfectlab – Fotolia.com)

Auch auf Teppichböden ist der Nasssauger in der Lage, die Teppiche gut zu reinigen und von jeglichen Schmutz zu befreien. Denn immerhin kann dank der Hilfe eines Nasssaugers nun alles mit Teppich und anderen Stoffen so gründlich und nass gereinigt werden, weil der Nasssauger am Ende die Flüssigkeiten im Teppich & Co aufsaugen wird. Somit ist auch hier der Einsatz wieder einmal eine gute Idee, um gewisse Reinigungsarbeiten, die sonst zeitaufwendig und arbeitsintensiv wären, zu erledigen. Ein Nasssauger beweist aus diesem Anlass, dass er nicht nur eine Spielerei für kleinere Flüssigkeiten ist, sondern im Haushalt auch die allgemeinen Arbeiten wie die Reinigung von Teppichböden vereinfacht und hier im Einsatz sein kann.

Die Nasssauger sind aus diesem Anlass sehr variable einsetzbar. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind natürlich überall da, wo Flüssigkeiten häufig zum Einsatz kommen. Auch in Reinigungsfirmen, um die Teppichböden zu säubern & Co kann der Nasssauger stets zum Einsatz kommen. Es gibt daher keine Einschränkungen, wo der Nasssauger nicht von Wichtigkeit wäre.

Was sind die Vor- und Nachteile eines Nasssaugers?

Nasssauger genießen wie alle Produkte auf den Markt eine gewisse Anzahl an Vorteile und auch Nachteile. Natürlich mag einiges im Auge des Betrachters liegen, aber trotzdem gibt es bei Nasssaugern wie bei allen anderen Artikeln aus der Technikbranche Vorteile, die allgegenwertig sind und Nachteile, die man erwähnen muss. Schließlich macht diese Auflistung eine gute Einkaufsphilosophie aus und ermöglicht es, dass Verbraucher nicht mehr die Katze im Sack kaufen oder gar zu Fehleinkäufen neigen, die zu viel Geld kosten würden.

Ein Nasssauger genießt mehr Vorteile, als Nachteile. Das darf festgehalten werden. Die Vorteile liegen in der einfachen Handhabung und dem Aufsaugen von Flüssigkeiten. Nicht zu vergessen, dass dabei auch Schmutz eingesaugt wird, was zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würde. Eine meist ergonomische Bauweise ist ein ebenso wichtiger Vorzug wie auch die Bauweise, die robust und stabil auf Rollen basiert. Eine starke Saugkraft fehlt ebenso wenig, wie viele Einsatzgebiete. Als Nachteil darf angemerkt werden, dass Nasssauger viel Pflege benötigen und vor jeder Anwendung oder eben direkt nach der Anwendung intensiv gereinigt werden müssen. Denn Flüssigkeiten riechen schnell unangenehm und diesen Geruch möchte niemand im Nasssauger haben. Zudem sind sie meist etwas kostspieliger.

Nasssauger sind trotz der zwei Nachteile mit mehr Vorzügen versehen und im Haushalt nicht wegzudenken. Sie kommen zudem in Industrie-Tätigkeiten gerne zum Einsatz sowie in größeren Bürokomplexen, wo eine Reinigung sonst zeitaufwendig und intensiv wäre. Eine Überlegung sind sie in jedem Fall wert, um sich Arbeit, Zeit und Mühen zu sparen sowie der Sauberkeit zu frönen.